Speziel im Trockenbau wird der Schallschutz gerne mit der Raumakustik vertauscht. Bei reinem Schallschutz geht es um die minderung des Schallemissionspegel in Räumen die durch verkehrswege entstehen können wie Flure in öffentlichen Gebäuden. Wärend man bei der Raumakustik (“ Akustik “ griechisch κούειν hören)von der verbesserung des Nachhalls und verbesserung der verständlichkeit von z.B. Vorträgen sprechen kann.

Schall sind mechanische Schwingungen und Wellen eines elastischen Mediums. Der Frequenzbereich des menschlichen Hörens bewegt sich zwischen ca. 16 Hz bis 16.000 Hz.
In der DIN wird unter Luft- Körperschall und Trittschall unterschieden.

Unter Schallschutz werden einerseits Maßnahmen gegen die Schallentstehung PrimärMaßnahmen
und andererseits Maßnahmen, die die Schallübertragung von einer Schallquelle zum Hörer vermindern (Sekundär-Maßnahmen), verstanden. Bei den Sekundär-Maßnahmen für den Schallschutz muss unterschieden werden, ob sich Schallquelle und Hörer in verschiedenen Räumen oder in demselben Raum befinden. Im ersten Fall wird Schallschutz hauptsächlich durch Schalldämmung, im zweiten Fall durch Schallabsorption erreicht. Bei der Schalldämmung unterscheidet man je nach der Art der Schwingungsanregung der Bauteile zwischen Luftschalldämmung und Körperschalldämmung. Unter Körperschalldämmung versteht man Maßnahmen, die geeignet sind, Schwingungsübertragungen von einem Bauteil zum anderen zu vermindern. Besonders wichtige Fälle der Körperschalldämmung sind der Schutz gegen Anregung durch Trittschall – die Trittschalldämmung – und die Körperschalldämmung,
z. B. von Sanitärgegenständen gegenüber dem Baukörper.