Auch in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit muss nicht auf den Ausbau in Trockenbauweise verzichtet werden. Wer denkt das die Gipskartonplatten bei Kontakt mit Wasser sofort aufweichen, der liegt falsch. Die normale Gipskartonplatte (GKB) kann 50% ihres Volumens mit Wasser aufnehmen und gibt dieses anschließend auch wieder ab. Geschieht das jeden Tag und dann vielleicht auch noch öfters ist es natürlich nicht das Beste für die Platte. Für solche Fälle gibt es die so genannte imprägnierte Gipskartonplatte (GKBi).

Diese Platte ist zum Beispiel ideal geeignet für den Badezimmerausbau. Die Platte erkennt man an der grünen Oberfläche. Sie ist im Gegensatz zur normalen Gipskartonplatte imprägniert und nimmt durch diese Schicht maximal 20% an Feuchtigkeit auf. Perfekt für Trockenbau Bad oder Trockenbau in der Küche.

Wer es allerdings noch etwas tropischer hat und plant sich ein eigenes Schwimmbad oder eine Sauna zu bauen, der sollte wiederrum zu etwas härterem greifen. In Räumen mit einer solch hohen Luftfeuchtigkeit sollten grundsätzlich zementgebundene Gipskartonplatten verwendet werden. Diese sind zwar nicht ganz billig, jedoch sehr effektiv. Es gibt auch noch die Gipskartonfaserplatte. Diese ist auch schon sehr fest und schwer zu brechen, aber keine Konkurenz zur Zementgebundenen.

Bei einem solchen Vorhaben kommt es allerdings nicht nur auf die richtige Oberflächenplatte an, sondern auch auf korrekte Dämmung und Entlüftung. Es ist in jedem Fall ratsam einen Experten in Sachen Schwimmbadbau einzuholen. Wenn sie ein solches Projekt planen, sprechen sie uns einfach an. Wir helfen Ihnen in jedem Fall.